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Der "Rettende Engel" Münchens

Maria Anna Lindmayr als Terziarin; einziges Bild um 1700

Das Jahr 1704 führt Bayern mitten hinein in den Spanischen Erbfolgekrieg, mit Hunger und Pest im Gefolge. Überraschend gelingt es am 17. Juli 1704 der Münchener Bürgerstochter Maria Anna Lindmayr, die in Panik versinkende Stadt zu beruhigen. In ungewöhnlicher Einmütigkeit befolgen die 3 Stände - Adel, Klerus und Bürgertum - ihren Rat und machen zur Rettung aus der Not das Gelübde, der heiligsten Dreifaltigkeit eine Kirche zu bauen. Damit ist die Stadt tatsächlich gerettet. Und die Kirche wird gebaut, sogar zusammen mit einem Karmel für Frauen.

Das Jahr 2005 verzeichnet eine wachsende Zahl von Münchnern, die sich an ihre Lindmayrin erinnern und erwarten, dass sie auch uns zu beherzter Aktion verhelfen möchte! Denn nur eine von Gott geschenkte Einheit der Herzen bringt zwischen uns Menschen den wahren Frieden. Schon im Rahmen der 300-Jahr-Feier "Maria Anna Lindmayr und die Münchener Dreifaltigkeitskirche 1704-2004" hatte Kardinal Friedrich Wetter am 16. Juli 2004 in der Münchner Dreifaltigkeitskirche hervorgehoben, dass wir in Maria Anna Lindmayr auch heute und für unsere Zukunft eine zuverlässige Vermittlerin haben, die unsere Welt für den dreifaltigen Gott öffnet.

Der Lindmayr-Freundeskreis wendet sich an Menschen, die von ihrer Lindmayrin die Dreifaltigkeitskirche als besonderen Gnadenbrunn dankbar annehmen und die an ihr das viele Jahrhunderte alte religiöse Erbe des Karmel bewundern und so Zugang erhoffen zu einer heilenden Gottnähe angesichts der tragisch anwachsenden Gottferne in unseren Tagen.