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Lindmayr heute an der Dreifaltigkeitskirche von München

Das Oval mit der Widmung an die Heilige Dreifaltigkeit, an der Fassade der Dreifaltigkeitskirche

Der Lindmayr-Freundeskreis legt Wert auf alle Impulse zu vertiefter aktiver Frömmigkeit vor dem Geheimnis der Heiligen Dreifaltigkeit; die Dreifaltigkeitskirche ist uns dabei eine wertvolle Hilfe.

Das Oval über ihrem Eingang gibt nicht nur den Zweck der Kirche an sondern auch den Zweck der ganzen Schöpfung und damit den Sinn auch unseres Lebens:

 

Deo TrIno ConDIDere Voto Tres BoICI StatVs MDCCXIV

Deo trino condidere voto tres boici status MDCCXIV

Gott dem 3-faltigen erbaut durch Gelübde von den 3 bayrischen Ständen 1714

 

Zum besseren Verständnis dieser Frömmigkeit verdient Beachtung auch die gemeinsame Erlebniswelt der sogenannten 3 bayrischen Mystikerinnen, geprägt um 1700 von den gleichen aufwühlenden Ereignissen, die im Ringen zwischen geistlicher und weltlicher Macht in die Richtung von Aufklärung, Französischer Revolution und Säkularisation führten. Dabei handelt es sich um:

 

1) Maria Anna, später Sr. Josepha a Jesu Lindmayr OCD (1657-1726) Karmelitin in München (Isar-Region)

2) Anna, später Sr. Crescentia Höß OFM (1682-1744) Franziskanerin in Kaufbeuren an der Wertach (Lech-Region) (Literatur: 'Crescentia Höß begegnen' Karl Pörnbacher 2001)

3) Elisabeth Franziska, später Sr. Columba Weigl OP (1713-1783) Dominikanerin in Altenhohenau (Inn-Region) (Literatur: 'Columba Weigl von Altenhohenau' Karl Besler - Ungerer 1983)

 

Der Lindmayr-Freundeskreis will die noch heute wirksame Kraft der Lindmayrin aufzeigen und auch im Alltag des 21. Jahrhunderts umsetzen. Dabei erfahren wir Jesu Verheißung:

"Seid gewiss: Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt" (Mt. 28).