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Rettung in der Anbetung des dreifaltigen Gottes

Die Münchener Dreifaltigkeitskirche an der Ecke Pacelli Straße und Rochus Straße, im Jahr 2004

Wir wissen um die Not unserer Tage: Als Folge unserer Abwendung von Gott erleben wir Gewalt, Terrorismus, vor allem die Gefährdung der geistigen Grundlagen unseres menschlichen Lebens, unserer Würde, unseres Lebensrechtes am Anfang und Ende. Das echte Menschenbild lernen wir nur aus der heiligsten Dreifaltigkeit. Durch die Lindmayrin haben wir unsere Dreifaltigkeitskirche bekommen als konkreten Gnadenbrunnen, zu dem wir immer Zugang haben, wo Gott uns seine Nähe zeigt und Hilfe schenkt. (nach Kardinal Friedrich Wetter: 16.07.2004)

Der Lindmayr-Freundeskreis will es aber nicht mit einem neidvollen - oder auch dankbaren - Blick auf die Zeit um 1700 getan sein lassen. Und die Probleme um 2000 sind nicht einfach eine Angelegenheit der Stadt München oder des Landes Bayern. Ganz Europa ist in verwirrender Bedrängnis, und die 'globalen Verwicklungen' werden immer offensichtlicher. Aber die Dreifaltigkeitskirche Münchens ist ein Geschenk der Lindmayrin von entsprechend universalem Ausmaß. So hat sie selbst es betont. Und die 3 Stände überlassen ausdrücklich diese Kirche der Nachwelt als besonderen Quell der göttlichen Gnade und verbinden ihr Gelübde bewusst mit dem Versprechen einer ehrlichen Reform ihres täglichen Lebenswandels. Freilich, die Kirche aus Stein ist schon lange fertig; aber der Bau aus uns - den lebendigen Steinen - stockt immer wieder, scheint manchmal sogar in Abbruch zu geraten! Nehmen wir doch mit Maria Anna die Gelegenheit zu einer Friedensordnung wahr, die ausdrücklich auf den dreifaltigen Gott gegründet ist!